
Zyklusorientieres Arbeiten
Deine Energie und Leistungsfähigkeit hängen eng mit deinem Zyklus zusammen. Lerne, die vier Zyklusphasen für dich zu nutzen: von kreativen Brainstormings in der Follikelphase bis zu konzentrierter Detailarbeit in der Lutealphase. Entdecke, wie du im Einklang mit deinem Körper produktiver und ausgeglichener wirst.
1. Menstruationsphase (Reflexion): Zeit für Tiefgang und Visionen
Während deiner Menstruation sinken deine Hormonspiegel, was oft zu einer introspectiven Stimmung führt. Diese Phase ist keine Zeit für Hochleistungsaufgaben, sondern für innere Einkehr und Reflexion.
- Nutze diese Phase für:
- Strategische Planung
- Kreative Brainstormings
- Reflexion über vergangene Projekte
- Das Setzen neuer Ziele
Die natürliche Verlangsamung ermöglicht es dir, Abstand zu gewinnen und das große Ganze zu betrachten. Perfekt, um innovative Perspektiven zu entwickeln!
2. Follikelphase (Neustart): Volle Energie für Neues
Nach deiner Menstruation steigt dein Östrogenspiegel wieder an – und mit ihm deine Energie und Kreativität. Diese Phase ist geprägt von klarem Fokus und einer optimistischen Stimmung.
- Nutze diese Phase für:
- Projektstarts
- Brainstorming-Sessions
- Präsentationen und Verhandlungen
- Netzwerkveranstaltungen
Nutze den Energieschub, um neue Ideen zu entwickeln und Projekte voranzutreiben.
3. Ovulationsphase (Verbindung): Kommunikationsstärke pur
Während deines Eisprungs erreicht dein Östrogenspiegel seinen Höhepunkt. Das macht dich empathischer, kommunikativer und sozial stärker.
- Nutze diese Phase für:
- Teammeetings
- Verhandlungen
- Kundenbesprechungen
- Netzwerken
Diese Phase ist ideal, um Beziehungen zu stärken und gemeinsam Ziele zu erreichen.
4. Lutealphase (Fokus): Analytische Schärfe für Abschlüsse
Nach deinem Eisprung steigt dein Progesteronspiegel an. Das führt zu erhöhter Konzentration und Detailorientierung.
- Nutze diese Phase für:
- Projektplanung
- Detailarbeit
- Abschluss von Projekten
- Analyse von Daten
Nutze diese Zeit, um Aufgaben präzise und sorgfältig abzuschließen.
Checkin mit dir selbst
Nimm dir morgens zum Arbeitsbeginn oder abends ein paar Minuten Zeit, um bei dir selbst „einzuchecken“: Wie geht es mir heute? Mit welcher Energie starte oder beende ich den Tag? Was brauche ich heute? Und was kann oder will ich leisten?
Der nächste Schritt erfordert Mut: Priorisiere deine Bedürfnisse und binde sie in deine Arbeit ein. Möchtest du etwas an der Struktur ändern? Fühlst du dich energiegeladen und erledigst den unangenehmen Anruf? Oder brauchst du heute mehr Pausen und weniger Druck?
Kommunikation deines Wohlbefindens: Teile deinen Mitmenschen im Büro oder Zuhause mit, wie es dir geht. Sag klar: „Mir geht es heute so und so. Das kann ich heute gut erledigen. Das möchte ich gerne abgeben.“ Wenn du magst, benenne auch deine Zyklusphase. Schaffe einen Raum, in dem alle offen sagen dürfen, wie es ihnen geht – und so ein achtsamer, unterstützender Umgang miteinander entsteht.
Reflektion und planvolle Gestaltung deiner Arbeitsabläufe
Nachdem du deine Muster verstanden hast, kannst du gezielt Aufgaben in bestimmten Zyklusphasen planen. Zum Beispiel:
- Erledige deine Reisekostenabrechnung in der Follikelphase, wenn du besonders energiegeladen und fokussiert bist.
- Nutze die Ovulationsphase für Networking oder wichtige Gespräche, da du in dieser Zeit besonders kommunikativ und empathisch bist.
- Plane analytische Aufgaben wie Datenauswertungen in der Lutealphase, wenn dein Fokus und deine Detailorientierung am höchsten sind.
- Gönn dir in der Menstruationsphase mehr Ruhe und Zeit für Reflexion – perfekt, um strategische Ziele zu überdenken.
Indem du deine Aufgaben an deine Energielevel anpasst, arbeitest du nicht nur effizienter, sondern auch im Einklang mit deinem Körper. 🌸