Smart Watches & Wearables: Wie tracking dir helfen kann deine Gesundheit besser zu verstehen

Smart Watches & Wearables: Wie tracking dir helfen kann deine Gesundheit besser zu verstehen

Interview mit Kim Parsons

Nutzerzentriertes Design ist kein neuer Trend, sondern eine Notwendigkeit, um sinnvolle Lösungen zu gestalten. Kim Parsons, User Researcherin bei hermaid, hat sich intensiv mit der Rolle von Smart Wearables und Tracking-Technologien auseinandergesetzt. Ihre Fragestellung war, wie man diese Werkzeuge nutzen kann, um eigene Gesundheitsziele zu definieren und zu messen. Kann Tracking das Wohlbefinden steigern?

Kim Parsons bezeichnet Tracking-Tools als "transformativ". Sie beleuchtet ihre eigenen Selbstexperimente und zeigt auf, wie insbesondere Frauen von diesen Technologien profitieren können. Daten können helfen, ein tieferes Verständnis für den eigenen Körper zu entwickeln, fundierte Entscheidungen über die Gesundheit zu treffen und die Fortschritte auf dem Weg zu einem gesünderen Lebensstil zu verfolgen.


Kim, du bezeichnest Tracking als "transformativ" für Frauen. Kannst du uns mehr darüber erzählen, warum du das so siehst?

K: Tracking ist in meinen Augen transformativ, weil es eine ganz persönliche Reise zur Selbstentdeckung ermöglicht. Es nimmt Frauen an die Hand und führt sie durch ihre eigenen Gesundheitsdaten, um ihnen zu helfen, Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Dieser Prozess, abstrakte Daten in umsetzbare Erkenntnisse zu verwandeln, ist für mich die Essenz des Wortes transformativ.

Wie können Frauen von Tracking im Alltag profitieren?

K: Einer der größten Vorteile ist das gesteigerte Bewusstsein für das eigene Verhalten. Viele Frauen sind sich nicht bewusst, wie sich ihre Gewohnheiten – wie unregelmäßiger Schlaf oder zu wenig Bewegung – auf ihre Gesundheit auswirken, bis sie es schwarz auf weiß sehen. Ich habe zum Beispiel von Frauen gehört, die ihren Schlaf getrackt und festgestellt haben, dass sie viel weniger Ruhe bekommen, als sie dachten. Indem sie früher ins Bett gegangen sind, haben sie deutliche Verbesserungen in ihrer Stimmung und ihrem Energieniveau festgestellt. Tracking macht es auch einfacher, Ziele zu setzen und zu erreichen, sei es mehr Schritte am Tag zu gehen, Stress besser zu bewältigen oder mehr Wasser zu trinken. Kleine, messbare Veränderungen können viel bewirken, wenn man sie konsequent verfolgt.

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Tracking und personalisierter Gesundheitsversorgung?

K: Gesundheitstracking liefert ein klareres Bild der individuellen Bedürfnisse. Bei hermaid haben wir zum Beispiel beobachtet, dass Frauen, die ihre Symptome tracken, sich aktiver mit der Plattform auseinandersetzen – sei es, indem sie an Achtsamkeitssitzungen teilnehmen oder Angebote zur Stressbewältigung nutzen. Dieses Engagement wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und stellt sicher, dass die Behandlungspläne auf die individuellen Muster und Vorlieben jeder Frau zugeschnitten sind.

Was können wir in den nächsten Monaten von der hermaid-App erwarten? Woran habt ihr gearbeitet?

K: Wir haben uns darauf konzentriert, Gesundheitstracking noch interaktiver und nutzerfreundlicher zu gestalten. Eines der wichtigsten Updates wird eine verbesserte Funktion zur Symptomverfolgung sein, die es Frauen ermöglicht, ihre Erfahrungen detaillierter zu protokollieren und dadurch noch persönlichere Einblicke zu gewinnen.

Wir arbeiten auch daran, den Community-Bereich zu erweitern, damit Frauen sich leichter über ihre Erfahrungen austauschen und von Experten geprüfte Informationen finden können, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Unser Ziel ist es, die Verbindung zwischen Tracking und hilfreicher Unterstützung zu stärken und Frauen dabei zu helfen, mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu gewinnen.

Manche Frauen sind vielleicht unsicher, ob sie mit dem Tracking beginnen sollen. Was würdest du ihnen raten?

K: Ich würde sagen: Fang klein an. Du musst nicht сразу alles tracken. Such dir einen Bereich aus, der dir wichtig ist, wie Schlaf oder Stress, und probier es einfach aus. Moderne Devices (Wearables, Smart Home Geräte oder auch Apps) sind so konzipiert, dass das Tracking leicht und intuitiv ist und nicht zur Belastung wird. Denk daran: Beim Tracking geht es nicht um Perfektion, sondern darum, deine Gewohnheiten besser zu verstehen und schrittweise Verbesserungen vorzunehmen. Kleine Schritte führen zu großen Erfolgen.


Selbstbestimmte Frauen, die sich gegenseitig auf ihrem Weg zu Gesundheit und in einer starken Gemeinschaft stärken

So startest du noch heute mit deinem Gesundheitstracking:

  1. Wähle deine Tracking-Methode:
    • Apps: Nutze Apps wie MyFitnessPal, Fitbit, WHOOP oder Clue (zur Zyklusverfolgung), um Bereiche wie Schlaf, Aktivität, Ernährung oder deinen Zyklus zu überwachen.
    • Wearables: Geräte wie Fitbit, Apple Watch, WHOOP oder Oura Ring können Schlaf, Aktivität und Vitalwerte wie Temperatur und Herzfrequenz aufzeichnen.
    • Manuelles Journaling: Verwende ein Notizbuch oder eine digitale Notizen-App, um tägliche Gewohnheiten wie Mahlzeiten, Wasseraufnahme, Schlaf oder Stimmung zu protokollieren.

  1. Setze dir einfache Ziele:
    • Trinke täglich 8 Gläser Wasser.
    • Gehe täglich 5.000–10.000 Schritte.
    • Schlafe jede Nacht mindestens 7 Stunden.
    • Übe täglich 5–10 Minuten Achtsamkeit oder Entspannung.

  1. Tracke konsequent:
    • Erfasse deine Daten jeden Tag zur gleichen Zeit (z. B. Wasseraufnahme nach den Mahlzeiten oder Schlaf am Morgen aufzeichnen).
    • Trage dein Tracking-Gerät konsequent, um genaue Einblicke zu gewinnen.

  1. Reflektiere und passe wöchentlich an:
    • Überprüfe wöchentlich deine Fortschritte.
    • Identifiziere Muster oder Bereiche mit Verbesserungspotenzial, z. B. regelmäßig zu späte Schlafzeiten oder unzureichende Flüssigkeitszufuhr.
    • Nimm kleine Anpassungen vor, z. B. früher ins Bett gehen oder ein zusätzliches Glas Wasser in deinen Alltag integrieren.

Fang klein an und bleibe fokussiert:

    • Beginne mit einer oder zwei Gewohnheiten, um dich nicht überfordert zu fühlen.
    • Füge nach und nach weitere Bereiche hinzu, sobald das Tracking Teil deiner Routine geworden ist.

  1. Feiere deine Erfolge:
    • Feiere deine Fortschritte, egal wie klein sie sind.
    • Belohne dich für das Erreichen von Zielen – sei es eine neue Fitness-App, ein entspannter freier Tag oder eine Freizeitaktivität.

Vielen Dank, Kim, für all deine Einblicke und Recherchen!

Indem du mit kleinen, erreichbaren Schritten beginnst, kann Gesundheitstracking zu einer nachhaltigen Gewohnheit werden, die dein Wohlbefinden positiv beeinflusst. Mit den richtigen Werkzeugen und der richtigen Einstellung kann jede Frau die Kontrolle über ihre Gesundheit übernehmen, einen Schritt nach dem anderen.

Willst du noch heute anfangen, deine Gesundheit zu tracken?

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